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Gesetzliche Grundlagen

Gesetzliche Bestimmungen zur Mietzinserhöhung

Obligationenrecht:

OR 253b: Bestimmungen über den Schutz vor missbräuchlichen Mietzinsen

OR 257 ff.: Pflichten des Mieters

OR 269 ff.: Schutz vor missbräuchlichen Mietzinsen

Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen:

VMWG 10 ff.

Art. 269d OR

D. Mietzinserhöhungen und andere einseitige Vertragsänderungen durch den Vermieter

1 Der Vermieter kann den Mietzins jederzeit auf den nächstmöglichen Kündigungstermin erhöhen. Er muss dem Mieter die Mietzinserhöhung mindestens zehn Tage vor Beginn der Kündigungsfrist auf einem vom Kanton genehmigten Formular mitteilen und begründen.

2 Die Mietzinserhöhung ist nichtig, wenn der Vermieter:

a. sie nicht mit dem vorgeschriebenen Formular mitteilt;
b. sie nicht begründet;
c. mit der Mitteilung die Kündigung androht oder ausspricht.

3 Die Absätze 1 und 2 gelten auch, wenn der Vermieter beabsichtigt, sonstwie den Mietvertrag einseitig zu Lasten des Mieters zu ändern, namentlich seine bisherigen Leistungen zu vermindern oder neue Nebenkosten einzuführen.

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